Gelesen: A Thousand Pieces of You

13:09

Manche Wissenschaftler glauben an die Existenz von Multiversen. Dass es für jede Entscheidung, die wir treffen, ein Universum gibt, in dem wir uns anders entschieden habe. Dass jede mögliche Realität irgendwo Wirklichkeit ist. Auf diese Prämisse baut das Buch A Thousand Pieces of You der Schriftstellerin Claudia Gray auf, dessen wunderschönes Cover allein schon Kaufgrund genug ist.



Marguerite, Protagonistin der Gesichte, kann dank einer Erfindung ihrer Eltern, dem Firebird-Amulett, fremde Welten bereisen. Sie tut dies aber nicht zum Spaß. Sie ist auf der Suche nach Paul, dem ehemaligen Assistenten ihrer Eltern, denn dieser steht im Verdacht, ihren Vater ermordet zu haben. Begleitet wird sie von Theo, einem weiteren Assistenten, für den Paul stets wie ein Bruder war. Gemeinsam sinnen sie auf Rache. Aber ist der sanfte Paul wirlich ein Mörder? Und in welche Paralleluniversen wird es Marguerite und Theo verschlagen?

Dieses Buch, der Auftakt einer Trilogie, hat mir ungemein gut gefallen. Das Multiversen-Konzept fand ich immer schon spannend und hier sorgt es dafür, dass nicht so schnell Langeweile auftritt. Jede Welt ist anders und jede hat ihre Tücken. Ich mag auch Marguerite gerne. Sie wirkt trotz ihrer heftigen Gefühle gegenüber Paul recht besonnen und reagiert im Gegensatz zu vielen anderen YA Heldinnen meist überlegt. Theo und Paul sind beide auf ihre Art sympathisch, der eine wild und lustig, der andere sanft und verschlossen. Das obligatorische Liebesdreieck ist zwar da, aber es fühlt sich nicht aufgesetzt an. Alles in allem ein gutes Buch - manchmal etwas vorhersehbar, aber sehr spannend und fantasievoll.*

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2 Kommentare

  1. Solche Bücher mag ich auch sehr gerne - und das Cover ist echt total hübsch!

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