Gelesen: Black Rabbit Hall

Die Alton sind eine scheinbar perfekte Familie. Das weiß auch Tochter Amber, die mit ihren Eltern und Geschwistern den Sommer immer im Anwesen Black Rabbit Hall in Cornwall verbringt. So hätte es immer weiter gehen können, würde nicht ein tragischer Unfall alles auf den Kopf stellen. Der Tod ihrer Mutter stürzt Amber und ihre ganze Familie in ein tiefes Loch und nichts mehr kann so sein, wie es vorher gewesen ist.


Jahrzehnte später sucht die junge Lorna nach dem Anwesen Black Rabbit Hall. Dort will sie ihren Verlobten Jon ehelichen. Doch Black Rabbit Hall ist nicht leicht zu finden und endlich dort angekommen, muss Lorna feststellen, dass den Ort mehr Geheimnisse umgeben als sie erwartet hat. Und dann ist da noch der Tod ihrer eigenen Mutter, der ihr schwer auf dem Herzen liegt.

Black Rabbit Hall ist der Debutroman der Schriftstellerin Eve Chase und auf den ersten Blick ein ziemlich dicker Wälzer. Auf 411 Seiten erstreckt sich die Familiengeschichte rund um das Anwesen in Cornwall. Dabei läuft die Handlung auf zwei Ebenen ab: Ambers Geschichte und Lornas Geschichte. Insgesamt hat mich Ambers Geschichte mehr gepackt und sie war mir auch sympathischer. Lornas und Jons Turteleien haben mich hingegen eher gelangweilt und Lorna war mir nicht immer so sympathisch.

Die Handlung schreitet eher langsam voran und das hat es für mich erschwert, mich in dem Buch zu verlieren. Dabei war der Schreibstil eigentlich schön. Die Protagonisten wurden gut charakterisiert aber einige Nebencharaktere blieben eher blass. Black Rabbit Hall war an und für sich eine interessante Familiengeschichte mit vielseitigen Charakteren, hatte aber auch die ein oder andere Länge. Kein Buch was man schnell mal zwischendurch liest, sondern ein Roman für den man sich Zeit nehmen sollte.

Das Buch hat einen schönen edlen Schutzumschlag, ist im Blanvalet Verlag erschienen und online und in gut sortierten Buchhandlungen erhältlich. 

Kommentare:

  1. Hatte das Buch letztens auch in der Hand, aber gerade wenn es einige Längen hat, ist es leider nichts für mich, weil da fällt es mir dann doch schwer wirklich dran zu bleiben. Im Moment suche ich deshalb eher nach Lesestoff, bei dem wirklich durchweg die Spannung gehalten wird und das ganze flott voran schreitet.

    Danke auch für dein liebes Kommentar.
    Das freut mich zu hören. Uih dann muss ich doch gleich mal schauen, um was es in Lunar Park geht, ich bin ja auf der Suche nach weiteren Büchern aus dem Genre.

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