Gelesen: Sühneopfer

Thriller sind nicht unbedingt ein Genre, nachdem ich oft greife. Es gibt durchaus ein paar Titel, die ich sehr gerne mochte, aber oft vermisse ich Abwechslung, denn viele Thriller ähneln sich meiner Meinung nach sehr. Trotzdem hatte ich mal wieder Lust auf einen guten Thriller und habe mich für Sühneopfer von Patrick Graham entschieden.


Unweit von Las Vegas, in Nevadas Wüste, spielt sich etwas schreckliches ab. Ein als Polizist getarnter Mörder tötet eine Frau und lässt anschließend ihre beiden Töchter im Wagen zurück - dem sicheren Tod ausgeliefert. Peter Shepard, Ehemann und Vater, konnte nichts tun, um seine Familie zu retten. Und doch gibt er sich die Schuld, denn die Morde waren nicht die willkürliche Tat eines Psychopathen. Ein Geheimnis in seiner Vergangenheit ist der Grund, aus dem all dies geschehen ist. Und so nimmt einen das Buch mit auf die Reise zu Peter Shepards Jugend und der Zeit, die er in einer Zuchtanstalt verbracht hat. Dort ging es alles andere als rosig zu. Nur gemeinsam mit einer Gruppe anderer Jugendlicher konnte er die Zeit dort überstehen.

Sühneopfer ist kein zimperliches Buch, es gibt brutale und zermürbende Szenen und empfindliche Leser sollte daher einen Bogen darum machen. Alle anderen sollten dem Buch eine Chance geben, denn es ist gut geschrieben und mitunter sehr spannend. Den Zeitsprüngen kann man problemlos folgen und auch die Charaktere sind interssant. Fazit: Ein guter, spannender Thriller.

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