Gelesen: Komm in meine Arme

Wie angelt man sich einen Millionär? Eigentlich will Helen, geschiedene Mutter einer pubertierenden Tochter und freiberufliche Journalistin, das ja gar nicht wissen. Die Oberschicht ist doch versnobt und langweilig. Aber ihr Chef ist nun mal auf die glorreiche Idee gekommen, dass Helen darüber einen Bericht schreiben soll: Sie soll sich unter die High Society mischen und sich einen reichen Mann angeln. Wenn der Artikel ein Erfolg wird, winkt Helen die heißbegehrte Festanstellung. Ihre hochschwangere Cousine Bernadette ist Feuer und Flamme für die Idee und will Helen dabei unterstützen. Schon bald hat Helen mehr als nur einen Verehrer an der Angel und alles droht ein
wenig kompliziert zu werden...


Komm in meine Arme hat mich mit dem nielichen Cover angelockt, auch wenn ich es nach der Lektüre als gar nicht so passend empfinde. Dennoch gefällt mir das kleine Monster und die Farbauswahl und zumindest lässt sich daraus korrekt schließen, dass es sich um einen vergnüglichen Roman für zwischendurch handelt. 

Sabine Zett hat einen flüssigen, angenehmen Schreibstil mit dem sie liebenswerte Charaktere zeichnet und Dialoge schafft, die zum schmunzeln einladen. Insbesondere ihre (Anti-) Heldin Helen wirkt sympathisch und menschlisch, mit ihren (teilweise recht plumpen) Witzen und ihrerer Voreingenommenheit gegenüber den Reichen und Schönen. Komm in meine Arme ist ein unterhaltsame Roman über mehr oder weniger romantische Irrungen und Wirrungen. Der Roman ist bei Blanvalet erschienen und umfasst 321 Seiten. Locker leichte Kost für laue Sommerabende. * 

1 Kommentar:

  1. Hört sich nach einer netten Unterhaltung an, manchmal lese ich sowas auch gerne! :)

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