Gelesen: Jackaby

04:30

Sherlock Holmes meets Supernatural: In Jackaby machen ein junger Privatdetektiv und seine Assistentin Jagd auf das Übernatürliche. Was ich von dem Buch halte, verrate ich euch hier...


Wir schreiben das späte neunzehnte Jahrhundert: die junge Abigail Rook ist von Europa nach Amerika gekommen um ein freies und abenteuerliches Leben zu führen, doch tut sich zunächst schwer damit, einen Job zu finden. Dann jedoch entdeckt sie ein Gesuch: eine Privatdetektei sucht einen Assistenten. Abigail wittert ihre Chance und bewirbt sich bei Privatdetektiv Jackaby. Doch Jackaby jagt keine gewöhnlichen Kriminellen - er macht Jagd auf das Übernatürliche; Kobolde, Feen, Geister und ähnliches sind sein Metier. Zunbächst weiß Abigail nicht ob sie daran glauben soll, doch bald schon stecken sie und Jackaby mitten in einem mytersiösen Fall.

William Ritter hat einen angenehmen flüssigen Schreibstil. Sein Debutroman schafft die Balance zwischen anschaulichen Beschreibungen der Welt und einem unterhaltsamen Tempo der Story. Langeweile kommt so nicht auf. Jackaby wirkt wie ein junger Sherlock Holmes - verschroben, schräg, irgendwie anders. Abigail hingegen ist eine sympathische junge Frau, die mehr will, als die Gesellschaft für sie vorgesehen hatte. Somit sind beide Hauptcharaktere Sympathieträger.

Zwar wird in dem Buch das Rad nicht neu erfunden, doch die liebenswerten Protagonisten und der angenehm flüssige Erzählstil tragen zum Lesevergnügen bei und die Suche nach einem mysteriösen Mörder ist durchaus spannend. Kurzweilig, unterhaltsam - Jackaby ist nicht revolutionär, aber sehr solides Lesevergnügen für Mystery- und Detektivgeschichten - Fans. Wer Sherlock Holmes mag sollte auch Jackaby eine Chance geben.


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