Freitag, 13. April 2018

Gelesen: Alles über Heather

 Das Ehepaar Breakstone hat eine Tochter, die ihr ein und alles ist: Heather. Heather ist schön und hat einen angenehmen Charakter. Das fällt auch dem Ex- Sträfling Bobby auf, der sie von weitem begehrt. Doch dabei will er es nicht belassen. Er schmiedet einen Plan um das junge Mädchen in seinen Besitz zu bringen. Doch Heathers Vater ahnt, dass mit dem Mann, der als Bauarbeiter an der Wohnung über ihnen arbeitet, irgendetwas nicht stimmt...



Mit ca. 130 Seiten ist das Buch Alles über Heather eher eine Novelle als ein ganzer Roman. Der Schreibstil wirkt nüchtern, strotzt aber vor Ironie. Das Buch liest sich  schnell und angenehm. Der Kontrast zwischen Bobbys Leben mit seinen wenigen Höhen und reichlich Tiefen, und dem Spiesser Haushalt der wohlhabenden Breakstones ist sehr gelungen.

Die Figuren sind glaubhaft dargestellt, insbesondere Heathers Eltern die sich im Laufe des Buches immer mehr voneinander entfremden und an ihrem Alltag zerbrechen, obwohl ihr Leben eigentlich dem nahe kommt, was sie sich gewünscht hatten.

Das Buch hat ein gutes Tempo. Das Ende der Geschichte kam jedoch etwas zu abrupt daher. Es fühlte sich an als würden einige Kapitel fehlen. Davon abgesehen hat mir das Buch jedoch sehr gut gefallen.

Danke an den Rowohlt Verlag für das kostenlose Rezensionsexemplar.

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