Sonntag, 10. Juni 2018

Gelesen: Slade House


In einer engen Gasse befindet sich eine schwere aber kleine Eisentür. Nicht jeder kann die Tür finden, doch wer sie findet, dem wird Eintritt zum Slade House gewährt. Idyllisch ist das Häuschen, mit einem schönen Garten drum rum. Die Bewohner? Eine Musikliebhaberin und ihr Sohn, eine attraktive Wite, ein ganz besonderes Geschwisterpaar. Das Slade House ist vieles, aber für die meisten Besucher ist es die Endstation. Unheimliche Dinge gehen darin vor. Menschen verschwinden. Das Slade House birgt Geheimnisse, die man lieber nicht mit eigenen Augen sehen sollte. 



David Mitchell ist Autor der Fantasy Bücher Die Knochenuhren und Der Wolkenatlas, beides sehr umfangreiche Werke. Slade House hingegen ist ein überrashend dünnes Buch. Weniger überraschend: Es ist ein richtig gutes Buch, das den Leser von Seite Eins an gefangen nimmt. Mitchell ist ein Wordmagier, sein Stil ist extrem eingänglich und er erschafft mir seinen Beschreibungen dreidimensionäle Charaktere und Orte. 

Fantasy ist Mitchells Steckenpferd (auch wenn Cloud Atlas irgendwo zwischen Gesellschaftsdrama, Fantasy Epos und Scifi Story anzusiedeln ist). Mit Slade House hat er ein gutes Buch geschaffen für einen Einstieg in seine Welten, da es vom Umfang her nicht so einschüchternd wirkt wie seine anderen Epen. In wechselnden Perspektiven erzählt er die Geschichten der Menschen, die Opfer des Slade Hauses und seiner Bewohner wurden. Wer mystische Stories mit gruseligen Elementen mag wird an Slade House seine Freude haben. Ich hatte das Buch innerhalb kurzer Zeit durch und jede Seite darin genossen.

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